Ende der Probezeit

Direkt nach Weihnachten kündigte meine Herrin eine Prüfung an. Ich musste mich vor sie knien, während sie sich genüsslich eine Zigarette anzündete. Ich wusste, was sie von mir erwartete, den Kopf in den Nacken legen und den Mund auf, damit sie einen Aschenbecher hat. Eine normale Aufgabe für mich als ihren Sklaven, das braucht sie doch nicht als Prüfung ankündigen, dachte ich noch. Doch dann musste ich mein T-Shirt hochziehen. Streng sah sie mich an: »Ich will keinen Ton hören.«

nach der Zigarettenprüfung meiner herrin.

Nach der Zigarettenprüfung meiner Herrin.

Sie hält mir die Glut an meine Brust und ich konzentriere mich darauf, wirklich still zu sein, als es zu brennen anfängt. Als sie mit der Zigarette fertig ist, drückt sie die Zigarette ganz langsam auf meiner Brust aus, so langsam, dass die Glut den Schmerz richtig brennen lässt. Ich blieb still, diese Prüfung habe ich bestanden. Und jetzt trage ich eine, wie ich finde, schöne Markierung von ihr auf meiner Brust.

Gestern war ja der letzte Tag meiner Probezeit und gestern Mittag wollte meine Herrin dann spazieren gehen. Doch als ich meinen Loop anziehen wollte, da sagte sie »Nein«
Zum Glück hatte ich einen Troyer angezogen. Wenn ich den Reißverschluss zumachte, wurde das Halsband nur notdürftig verdeckt. Doch etwas unwohl war mir jedes Mal, wenn uns Leute entgegenkamen und ich zog den Kragen immer so hoch wie möglich. Als wir ins Auto stiegen, öffnete ich den Reißverschluss. Eigentlich sieht das ganz schick aus, wenn das Halsband mit dem Ring im Ausschnitt sichtbar ist. Doch diesmal wollte ich dann den Reißverschluss doch lieber wieder zuziehen. Vielleicht steht an irgendeiner Ampel jemand neben uns, oder so. Doch sie sagte, dass ich den Troyer offen lasse soll.
Sie hatte noch ein besonderes Ziel vor Augen, langsam fuhren wir dorthin, eine Straße entlang, auf der man nur ganz langsam fährt und wo Unmengen an Spaziergängern unterwegs waren. Ich zog die Schultern bei jedem Spaziergänger so hoch, wie es ging. Besonders schlimm war es, wenn uns ein Auto entgegenkam, da musste man nämlich fast anhalten. Ich zog die Schultern so hoch, wie es ging und bedeckte, mal mit dem einen Arm und mal mit dem anderen meinen Hals. Sie saß neben mir und amüsierte sich köstlich. Sie lachte die ganze Zeit.
Im Nachhinein und nüchtern betrachtet, war trotz des Schritttempo die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering, dass jemand mein Halsband bemerken würde, doch in der Situation war es eine ziemliche Überwindung für mich. Prüfung bestanden 🙂

Am Abend, als wir zu Bett gingen, musste ich mich vor sie knien. Und Sie reflektierte meine Probezeit, die, wie ich da erfuhr schon am ersten Dezember mit dem Adventskalender begonnen hatte. Die Erklärung an heilig Abend hatte sie mich unterschreiben lassen, um zu sehen, ob ich bereit bin mich ihr so weit hinzugeben.
Insgesamt habe ich die Probezeit bestanden und werde das Halsband nun dauerhaft tragen. Ich habe durchaus ein bisschen Bammel was für Situationen sich z.B. beim Arbeiten daraus ergeben können, doch ich bin stolz darauf, ihr Halsband nun dauerhaft zu tragen.

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