Urlaubserlebnis Teil 1

Vor drei Wochen sind wir völlig ungeplant in Urlaub gefahren. Es war dringend nötig, wir konnten es beide brauchen und meine Frau hatte sowieso Urlaub. Abends kam also die Idee auf wegzufahren. Wir schauten im Internet und fanden eine Unterkunft in Italien, die auch noch sehr günstig war. Drei Tage später saßen wir im Auto und durchquerten die Alpen. Unser Ziel war Norditalien im Piemont am Rande der Alpen. Wir freuten uns auf einen Urlaub nur für uns zwei als Paar, ausspannen, erholen und den italienischen Lifestyle genießen.
Und so begann unser Urlaub auch, von den Vorbereitungen, die meine Frau im Hintergrund traf, bemerkte ich nichts. Jetzt im Nachhinein hätte ich misstrauisch sein können. Neben unserer Reisetasche landete auch noch mein alter Treckingrucksack im Kofferraum, er war vollgestopft und ganz schön schwer – wir wollten doch nur eine Woche verreisen. Und als ich am Ziel alles auspackte, da sagte meine Frau, dass ich den Rucksack im Auto lassen könne, da seien nur die Badesachen drin. Aber das wunderte mich kurz, so viel Badesachen? Doch ich dachte nicht weiter darüber nach.
Der vierte Tag war unglaublich heiß und schon am Vorabend beschlossen wir, dass wir baden gehen wollten. Als wir aufbrachen, schnappte ich mir noch meinen Kindle, denn ich bin nicht wirklich eine Wasserratte und baden gehen heißt für mich eher, am Wasser liegen und lesen. Ich hatte da ein Buch angefangen: »Episoden weiblicher Dominanz von Gregor Dunajew« das wollte ich unbedingt weiterlesen. Inzwischen habe ich es durch, es ist echt klasse, doch darüber schreibe ich vielleicht mal in einem gesonderten Post. Zurück zu unserem Urlaub.
Wir saßen also im Auto, jetzt im Nachhinein fiel mir auf, dass mein Treckingrucksack auf der Rückbank und nicht mehr im Kofferraum lag und als wir losfuhren, meinte meine Frau, dass es sogar zum Baden zu heiß wäre, wir fahren in die Berge und machen es uns dort oben in kühleren Gefilden gemütlich. Mir war das nur recht, lesen kann ich überall.
Wir fuhren los und je länger wir unterwegs waren, umso kleiner wurden die Straßen. Nach etwa einer drei viertel Stunde bogen wir auch noch von der kleinen Straße, die kaum breiter als ein Auto war auf einen Weg ab, der eher ein Trampelpfad war. Das Außenthermometer im Cockpit des Autos zeigte inzwischen echt angenehme 25 Grad an, als wir losfuhren, war es 35 Grad gewesen. Aber ich fragte mich inzwischen wirklich, ob meine Frau wusste, wohin wir fuhren. Es ging so steil bergauf, dass ich befürchtete, wir kippen gleich hintenüber. Und wie um alles in der Welt sollte ich hier wenden, wenn wir umdrehen müssen?
Und genau die Befürchtung, wenden zu müssen um diesen verschlungenen Minipfad wieder hinunter zu fahren schien sich zu bewahrheiten. Hinter einer Kurve war ein Tor. Und davon ausgehend zog sich ein Maschendrahtzaun durch den Wald. Na Klasse, das war ja vielleicht genial. Erstaunlicherweise blieb meine Frau völlig ruhig. »Lass uns erstmal eine rauchen und dann sehen wir weiter.« Gut was sollte ich jetzt auch anderes machen. Erstmal beruhigen und dann rückwärts da runtertasten. Oh Gott, da brauchte ich wirklich erstmal ne Zigarette. Aber schlechte Laune würde ich ganz sicher nicht bekommen, ich beschloss, das als Abenteuer zu sehen. Also stiegen wir aus. »Oh, ich hab meine Tasche mit unseren Zigaretten im Kofferraum, holst du die mal raus.«
Also ging wir zum Kofferraum und ich öffnete ihn. In diesem Augenblick spritze mir Wasser auf den Rücken, ich war pitschnass. Meine Frau hatte eine, wohl auf der Fahrt reichlich durchgeschüttelte Flasche mit Sprudel geöffnet und die entleerte sich schlagartig auf meinen Rücken. Meine Laune drohte nun doch zu kippen, aber ihr Argument, dass ich das T-Shirt ja einfach ausziehen könne und es würde sicher schnell trocknen, veranlasste mich genau das zu tun. Also jetzt ran an die Zigaretten.
Ich hob die Klappe des Kofferraums an und sah – Nichts. Keine Tasche. Im gleichen Moment drehte sie mir meinen Arm auf den Rücken und verlangte, dass ich in den Kofferraum klettern solle. Ich war so perplex, dass ich, ohne zu diskutieren, gehorchte. Ich musste mich hineinknien, den Oberkörper auf den Boden. Ich glaube, ich füllte den ganzen Raum aus. Um mein Handgelenk klickte eine Handschelle und sie zog meinen zweiten Arm nach hinten und ließ die Zweite zuschnappen. Ich war völlig überrascht. Doch ehe ich mich versah, ging es weiter. Sie lange über mich rüber auf den Rücksitz und dann zog sie mich hoch und befahl:
»Mund auf!«
Jetzt sah ich, was sie in der Hand hielt, den Kopfharness mit dem aufblasbaren Knebel. Den steckte sie mir in den Mund und begann den Harness fest um meinen Kopf zu verschließen. Nachdem sie den Knebel aufgepumpt hatte, drückte sie mich wieder runter und knallte den Kofferraum zu. Das hatte mich durchaus angemacht, doch jetzt begann ich wieder zu denken. War sie jetzt völlig durchgeknallt, sperrt mich in den Kofferraum und will da jetzt selber rückwärts runterfahren? Und das, wo sie es doch hasst, im Gebirge zu fahren – obwohl sie eine sehr gute Fahrerin ist?
Mitten in diesen Gedanken ging plötzlich Musik an, ziemlich laut. Es war meine Rammstein-CD, die sie auf der Hinfahrt partout nicht hören wollte. Hinten im Kofferraum war es aber mehr Lärm, und total basslastig. Nach etwa einem halben Lied wackelte das Auto und ich merkte, dass sie angefahren war, aber geradeaus, nicht rückwärts. Kurz darauf schien das Auto wieder zu stehen. Dann war das erste Lied zu Ende. In der kurzen Pause meinte ich, durch meine dröhnenden Ohren etwas metallisch quietschen zu hören. Doch bevor ich genauer hinhören konnte, setzte auch das Schlagzeug wieder ein. Dann bewegte sich auch das Auto weiter und ich wurde durchgeschüttelt. Doch noch vor Ende des Liedes hörte das Gewackel auf und ich wurde auch nicht mehr durchgeschüttelt.
Doch es geschah nichts. Die Musik lief weiter, aber wir fuhren offensichtlich nicht mehr. Ich kann gar nicht sagen, ob es nach vier oder fünf weiteren Liedern war, das Konzentrieren bei diesem Geräuschpegel war total schwer, als die Musik plötzlich verstummte. Inzwischen war ich reichlich mürbe, was hatte sie vor? Es sah ganz nach einer SM-Inszenierung aus. Aber was genau? Und warum liege ich so lange im Kofferraum, wo sie doch offensichtlich nirgendwo hinfährt? Und was sollen wir an dieser Stelle vor diesem Tor machen? Wollte sie so tun, als wenn sie irgendwo hinfährt und mich später an das Tor fesseln und auspeitschen? Ich hatte keine Ahnung.
Ein paar Sekunden, nachdem die Musik ausging, öffnete sich die Klappe des Kofferraums.

Hier klicken, dann geht es zur Fortsetzung

Werbeanzeigen

6 Gedanken zu “Urlaubserlebnis Teil 1

  1. Hallo Torturaeigentum,

    Lange nichts von dir gehört.Hatte dich schon Vermißt.Das was du jetzt geschrieben hast,gefällt mir sehr gut.Deine Herrin ist Ideenreich und das liebe ich sehr an deiner Herrin,schmunzel.Du hast ein sehr Reichhaltiges Leben,was du genießen solltest,mit deiner Frau und Herrin.Hat nicht jeder eine solche Changs,eine solche Frau und Herrin an seiner Seite zu haben.

    LG Sylvia

    Gefällt mir

    • 🙂 Es ist manchmal schwer, solch tiefgehenden Erlebnisse aufzuschreiben. Es sind so viele Eindrücke, in diesem Fall kommen ja auch noch die ganz normalen Urlaubseindrücke hinzu. Aber ich werde mich sputen mit der Fortsetzung 🙂

      Gefällt mir

Ich freue mich über Deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s