Konzentrierte Zärtlichkeiten

Samstags gehen meine Frau und ich meist schon früh einkaufen. Da es bei mir am Freitag später wurde, schlug mir meine – wirklich liebe – Frau vor, ich könne etwas länger schlafen, sie würde alleine gehen. Nach 9.00 Uhr käme sie zurück und sollte dann doch alles fürs Frühstück gerichtet haben – sie bringt Brötchen mit.
»Wenn du den Wecker brauchst, stell ihn dir meinte sie noch mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht.«
»Nee brauch ich nicht.«
»Na gut, das musst du wissen.«

Na, ja – ich hätte ihn wohl doch gebraucht …

Gegen halb zehn kam sie rein und setze sich zu mir aufs Bett und ich schlug die Augen auf, als ich ihre langen Nägel, noch sanft, über meine Haut kratzen spürte. Was für eine herrliche Art aufzuwachen! Doch kaum öffnete ich die Augen, setze sie sich auf mich, kratze fester und nahm meine Brustwarzen zwischen die Nägel, drückte fest zu, zwirbelte und drehte. Ich war mit einem Schlag hellwach, zappelte und versuchte mich zu befreien.
Ich war völlig außer Atem, als sie von mir abließ.
»Bin ich nicht immer zärtlich zu dir?«, fragte sie mit einem amüsierten Lächeln. Ja, das ist halt unsere Art von Zärtlichkeit.
»Bleib liegen!«, sagte sie, als sie aufstand. Und ehe ich mich versah, war sie auch schon wieder da. Sie drehte mich auf den Bauch – wobei ich ihr bereitwillig half – ich dachte an eine nette Massage – und sie setze mich auf meinen Rücken. Dann spürte ich einen Schmerz in meinem hintern. Brennend breitete er sich aus, als mich der Nächste traf. Schlag um Schlag setze sie auf meinen Po. Nachdem mein Hintern wirklich richtig heftig brannte, stand sie auf und meinte:
»So, genug Zärtlichkeiten, ich hab Hunger. … zieh dich an und komm. Aber vorher darfst du dir deinen Hintern noch im Spiegel anschauen.«
Grinsend stand sie da, den ganz langen Holzschuhlöffel in der Hand und betrachtete genüsslich meinen Hintern. Als ich mich im Spiegel betrachtete, war er feuerrot und die Ränder des Schuhlöffels hatten fast lila Streifen verursacht. Das sah ganz schön heftig aus.
»Das war ja eine richtig konzentrierte Zärtlichkeit«, sagte ich grinsend.
Seitdem haben wir einen neuen Begriff für ihre kleinen Alltags-Quälereien: Konzentrierte Zärtlichkeiten.
Sie hatte übrigens schon das Frühstück gerichtet. Und am Mittag war nichts mehr von den Spuren am Po zu sehen – schade eigentlich …

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Ein Gedanke zu “Konzentrierte Zärtlichkeiten

  1. Ich grüße dich erstmal,
    Tja,eigendlich solltest du deine Frau besser kennen,als wie erstaunt darüber zu sein,das sie sowas macht.Deine Frau ist immer für eine sehrgute Überraschung zu haben,laut lache.Ich selber bin zwar nicht Verheiratet,aber habe auch eine sehr liebenswehrte Freundin und Herrin,die auf so Liebenswürdigen Gedanken kommt.Bei ihr weiß ich auch nicht so Recht,was da auf mich zukommt,lol

    LG Sylvia

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