Programm zur Eingewöhnung

Die ganze letzte Woche und auch am Wochenende davor lag BDSM in der Luft. Ein kleiner Klaps hier, eine verbale Anspielung dort, so ging es die ganze Zeit. Im Bad spürte ich plötzlich die Hände meiner Herrin an meinen Nippeln und dann ihre Nägel, die sich rein worden. Ja, BDSM zieht wieder in unseren Alltag ein.

Jetzt am Samstag war es dann soweit. Einen kleinen Anlass nutzte meine Herrin um mir mal wieder zu zeigen, was meine Position in unserer Beziehung ist. Ich bin ihr Sklave. Ihr unmissverständlicher Blick machte mir das in der Situation sofort klar, etwas verwirrt war ich nur, dass sie einfach verschwand. Bei ihrem ganz besonderen Blick hatte ich schon fast auf eine Strafe gehofft und als sie einfach nur, wortlos, das Zimmer verließ, war ich schon etwas enttäuscht. Doch dann kam sie wieder, in der Hand hielt sie die gemeine Gerte und zitierte mich ins Schlafzimmer.

Mit den Worten: “Präsentier mir deine Schlagfläche“, bedeutete sie mir, meine Hose auszuziehen und mich vor das Bett zu knien. Ihr Blick duldete keinen Widerspruch und so folgte ich sofort. Etwas mulmig war mir doch, ich hatte schon lange keine Peitsche mehr gespürt und dann nimmt sie gleich die gemeine Gerte. Und doch, ich wollte es und ich wollte stillhalten, wollte mich ihr unterwerfen. Der erste Schlag sauste auf meine “Schlagfläche“ nieder und der Schmerz Kam mir bekannt, aber schon fast wie vergessen vor. Nach dem dumpfen Schmerz kam die brennende Pein, die sich durch den ganzen Körper zog. Ich meinte, es würde mir die Kehle zu schnüren. Ich konnte nicht anders, ich sprang auf und rieb mir den Hintern. Ihr Lachen klang gemein und dennoch, bzw. gerade deshalb liebte ich sie nur noch mehr.

“Du hältst ja wohl gar nichts mehr aus!“

Ja, ich musste mich wohl erst wieder daran gewöhnen.

“Los, zappel und jammer hier nicht rum, geh wieder in Position.“

Mit dem festen Vorsatz, stillzuhalten, begab ich mich wieder in Position. Jetzt wusste ich ja, was auf mich zukam und war vorbereitet. Schlagumschlag verabreichte sie mir zuerst den dumpfen und dann den brennendziehenden Schmerz. Ich sprang zwar nicht mehr auf, doch ich zappelte ganz schön herum und war auch nicht unbedingt leise. Meine Geräusche dämpfte sie, indem sie mir ein Sockenpaar in den Mund stopfte, und schließlich setzte sie sich auf meinen Rücken und machte so weiter.

Als sie fertig war, verlangte sie von mir, mich im Spiegel zu betrachten. Mein Hintern war rot und einige Striemen stachen deutlich hervor. Aber mein Hintern hatte schon schlimmer ausgesehen.

“Das sieht doch gar nicht so schlimm aus, und du hast dich aufgeführt, als wenn ich deinen Hintern blau und blutig geschlagen hätte.“

“Ja, ich weiß. Ich muss mich wohl erst wieder daran gewöhnen. Es tut mir leid Herrin.“

Das war wohl die falsche Antwort gewesen, denn mit ihrem sadistischen Lächeln verkündete mir Herrin Tortura nun:
“Gut, wenn du dich erst wieder daran gewöhnen musst, dann wirst du zur Eingewöhnung jetzt jeden Morgen zehn Schläge erhalten. Und zwar so lange, bis du nicht mehr so rumzappelt und schreist.“

Gut, gezappelt hatte ich, auch etwas gejammert aber ganz bestimmt nicht geschrien. Doch ich würde es war besser dazu nichts weiter zu sagen und so kniete ich mich nur vor sie, küsste ihr die Füße und bedankte mich für die Lektion und die kommende Erziehung.
Am Sonntag verpasste sie mir gleich mehrmals“ Erziehungslektionen“, sodass ich fast den ganzen Tag einen heißen Hintern hatte. Heute Morgen hatte ich daran schon gar nicht mehr gedacht, doch als ich aus dem Bad kam, zitierte sie mich ins Zimmer, nahm unseren langen Holzschuhlöffel, setzte sich diesmal gleich auf meinen Rücken, sodass mein Oberkörper fest auf dem Bett fixiert war und ich erhielt so die zehn Schläge zur wieder Eingewöhnung.

Wieder einmal fühlt sich der Weg, den wir eingeschlagen haben, gut an.

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4 Gedanken zu “Programm zur Eingewöhnung

  1. Es ist sehr schön mal wieder von dir etwas zu lesen. Ich hatte das schon sehr vermisst. Für mich ist es immer wieder schön in dein Blog zu lesen weil ich schon wieder seit einiger Zeit nicht in der glücklichen Lage bin mein SM ausleben zu können. Mir fehlt die passende Herrin, weil auch nicht jede dominante Frau und jeder Sklave passen zusammen. Zumindest konnte ich diese Erfahrung machen. 😉 Du bist ein echter Glückspilz einer Herrin wie Herrin Tortura es ist zu gehören.

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  2. Pingback: …ich sollte wohl genauer zuhören… | Lebenslang

  3. Eine konsequente Erziehung ist sehr wichtig. Ich glaube, dass ein regelmäßiges Peitschentraining sicherlich zum Erfolg führen wird. Ich schreibe aus Erfahrung. Durch die Konsequente Erziehung meines Sklaven wurden Dinge möglich, welche ich nie für möglich gehalten hätte.

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