Statusupdate

Fast auf den Tag genau ist es inzwischen drei Jahre her, dass ich das letzte Mal einen Post über das gemeinsame Leben von Herrin Tortura und mir in unserer Femdom-Beziehung gepostet habe. Da gab es schon Probleme bei uns, aber es sah so aus, als wenn sich wieder alles fügen würde.
Doch das tat es nicht, vielleicht auch, weil wir die Probleme noch nicht als Probleme erkannten, weil es nicht wirklich Probleme zwischen uns waren, sondern Probleme waren, die von außen kamen. Und weil wir unterschätzten, wie mächtig solche Probleme sein können.
Heute sind wir kein Paar mehr, wir sind nicht mehr Herrin und Sklave, schon seit geraumer Zeit. Doch ich brauchte erstmal Zeit und Abstand – und das folglich auch von diesem Blog, der ja auch Teil unserer Herrin-Sklave-Beziehung war.

Doch wie geht es nun weiter mit diesem Blog?

Ehrlich gesagt, ich weiß es (noch) nicht. Immer noch wird der Blog im Schnitt von über 200 Besuchern täglich besucht, die dabei fast 1000 Seiten lesen. Zu schade, um ihn einfach zu schließen, auch weil ich immer wieder über das Kontaktformular um Rat, um meine Meinung gefragt werde. Schließlich habe ich ja durchaus Erfahrung im Leben als unterwürfiger Part in einer Femdom-Beziehung. Und viele dominante Frauen, die am Anfang Ihrer Entwicklung stehen, fragen sich: Geht das wirklich. Sie haben Fragen. Und aus der Sicht des Sklaven habe ich Antworten, habe es so manches Mal geschafft, zu erklären, was für den unterwürfigen Part der Reiz ist. Was z.B. die Keuschhaltung mir gibt, auch wenn ich doch ein ganz normales Verlangen nach Sex habe. Was es dabei gibt, abseits des Kopfkinos. Und wie mir gerade heute eine sadistische Frau geschrieben hat, half es ihr sehr, zu verstehen was ich empfinde, denn dadurch versteht sie ihren Sklaven besser. (die Anfrage war leider fast ein Jahr alt, in Zukunft antworte ich wieder zeitnah)

Es wäre wirklich schade, das aufzugeben.
Und natürlich bin ich weiterhin (bzw. wieder) über das Kontaktformular erreichbar.

Aber ich weiß auch nicht, wie ich den Geist dieses Blogs aufrechterhalten kann, wenn der Tagebuchcharakter einer Femdom-Beziehung wegfällt. Ich kann eine ganze Menge zum Thema BDSM schreiben, aber es ist etwas anderes. Vielleicht fange ich auch einen neuen Blog an, ich weiß es noch nicht. Und dieser bleibt offen mit gelegentlichen Posts und wird dann wieder zum Tagebuch, wenn wieder eine Herrin in meinem Leben herrscht.
Ich weiß es nicht und werde mir in den nächsten Woche Gedanken darüber machen, wie es weiter gehen wird.
Gerne könnt Ihr mir auch über das Kontaktformular schreiben, ich freue mich über jeden Kontakt zum Gedankenaustausch und über Eure Ideen.

So, jetzt wünsch ich Euch noch ein schönes Osterfest, passt auf Euch auf.

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